Dunlop Mutant

Welche Marke? Touren- oder Sportreifen? Welcher passt optimal zur Kawasaki Versys 1000/1100?
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blahwas
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Re: Dunlop Mutant

#61 Beitrag von blahwas »

Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Ich würde sagen, hinten wird mehr beschleunigt als gebremst und vorne nur gebremst. Die Kraft wird also in die andere Richtung übertragen.

Eigentlich ist das Muster des Profils aber gar nicht so wichtig. Wichtiger ist Tiefe und Flächenanteil.

Tornanti
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Re: Dunlop Mutant

#62 Beitrag von Tornanti »

Ich stimme Blahwas voll zu.

Die Profilrillen sind bei Straßenreifen primär für die Wasserdrainage zuständig, stören aber die Stabilität beim Übertragen von Längs-und Querkräften. Also müssen die Entwickler einen Kompromis finden, der beidem gerecht wird.

Die meisten nutzen gegenläufige Rillen:
Michelin Road 6
Dunlop Roadsmart 4
Pirelli Angel GT2
Bridgestone T32

Metzeler ist mit dem Roadtec 01 und 02 da eine Ausnahme.
Bisherige Zweiräder seit 1982: Simson S50, Simson S51, MZ ES 250, MZ ETZ 250, Yamaha XJ900S 1998-2018 (112.000km), Kawasaki Versys 1000 (Bj. 2018), Gesamtkilometer jenseits der 200.000.

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Ingo
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Re: Dunlop Mutant

#63 Beitrag von Ingo »

Von Anfang Oktober bis Mitte Dezember habe ich auch einmal einen Dunlop Mutant gefahren.
Bin preiswert an einen Satz gekommen und wollte einfach mal einen Reifen mit M&S Kennung probieren.
Und was soll ich sagen: Für mich war das der schlechteste Reifen den ich je auf meiner Versys gefahren habe!

Erster Eindruck, gar nicht so schlecht. Sehr handlich, schon fast kippelig. Das hat sich bis zum Ende auch nicht geändert.
Das mit "den Spurrillen hinterherlaufen" kann ich bestätigen, fand ich aber gar nicht so schlimm, wurde nie wirklich unangenehm.

Jetzt zu den Nachteilen:
Erste schnellere Autobahnetappe, über 140 km/h, hatte ich das Geführ ich schwimme! Sehr unangenehm.
Dieser Efekt verringerte sich mit abnehmender Profiltiefe.
Da der Mutant sehr viele kleine Querrillen hat, vermute ich das die einzelnen Profilblocke zu viel Eigenleben entwickeln.
Und ich fand ihn fürchterlich unkomfortabel, keine Eigendämpfung. Scheint eine sehr harte Karkasse zu haben.
Der Versuch den Reifendruck zu verringern machte den Reifen fast unfahrbar!

Mein geliebter Metzeler Z8 (den fahre ich z.Z. wieder) ist auch nicht besonders komfortabel, aber immer noch besser als der Mutant.

Laufleistung Mutant bei mir V+H 7.500 km
Zum Vergleich hält bei meiner Fahrweisen ein
Metzeler Z8: V 12.000 km und H. 10.000 km
Michelin Road 6: V+H 15.000 km

Fazit:
Da der Mutant nicht gerade ein preiswerter Reifen ist und im Vergleich zum z.B. Z8 keine Vorteile hat, kommt er für mich nicht mehr in Frage.
See you at the ACE

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kautabbak
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Re: Dunlop Mutant

#64 Beitrag von kautabbak »

Hinterreifen wurde nach 7.700 km gewechselt, etwas weniger als die zulässigen mm waren noch drauf.
Für meine Verhältnisse eine ganz gute Laufleistung, der startet allerdings auch mit 7,2 mm,

Ich find den weiterhin gut, mit dem PAGT2 auf der Vorderachse hat das nicht so ganz gut geklappt, irgendwie war in Schräglage keine Führung vorhanden, also nix mit reinfallen und laufen lassen. Das war mit dem DRS3 besser und scheint in der Kombi PAGT2 VA+HA besser zu sein, so dass ich es wirklich an der Mischbereifung festmachen.

Was er richtig gut kann ist "singen" - das Abrollgeräusch vom Profil ist ziemlich laut.
Besten Gruß
David


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