Tank ankippen

Allgemeine Themen und Antworten auf immer wieder gestellte Fragen zur Kawasaki Versys 1000/1100
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FranklinMV
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Tank ankippen

#1 Beitrag von FranklinMV »

Moin in die Runde,

Ich benötige mal eure Hilfe.
Ich bin dabei das Moped (Versys 1000 Bj 23) winterfest und für die neue Saison vor zubereiten.
Ölwechsel mit Filter ist erledigt.
Jetzt sind Luftfilter und Kerzen dran ...Verkleidung ist komplett demontiert, Tank ist vorne gelöst ABER....

1. Ich kann doch nicht den vollen Tank ankippen...das läuft doch aus dem Tankdeckel raus oder?
Hab es natürlich gar nicht erst probiert den Tank hoch zu stellen...wollte mich hier noch mal absichern?!
Vmtl. Lösung...Benzin ablassen?! Kann mir aber nicht vorstellen, das jede Werkstatt beim Luftfilterwechsel den Sprit abläst :think:
2. Was ist das für ein Schlauch, der links am Tank vorne zum Cockpit geht?
3. Mit wieviel Nm werden die Zündkerzen angezogen...
4. Gibt es sonst noch Dinge, die ich beachten sollte?
Vllt. hat die Arbeiten schon jemand gemacht und hat noch nen Tipp?!

Danke schon mal im Voraus für eure Hilfe.
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PG51
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Re: Tank ankippen

#2 Beitrag von PG51 »

Der Schlauch ist die Tankentlüftung meine ich.
Und ja Tank vorher entleeren.

snap-on
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Re: Tank ankippen

#3 Beitrag von snap-on »

Der Schlauch führt zum Aktivkohlefilter der Tankentlüftung.

Auf jeder NGK-Zündkerzenverpackung findest du einen Hinweis zum Anzug.

Entweder eine Drehmomentangabe oder einen Drehwinkel, d.h. Kerze mit der Hand bis zum Dichtring anziehen, dann festziehen wie auf der Packung angegeben.

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kautabbak
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Re: Tank ankippen

#4 Beitrag von kautabbak »

Bein Zusammenbau darauf achten, das die Schläuche nicht gequetscht werden.
Besten Gruß
David


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Tornanti
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Re: Tank ankippen

#5 Beitrag von Tornanti »

snap-on hat geschrieben: 1. Dez 2025 22:44 Der Schlauch führt zum Aktivkohlefilter der Tankentlüftung.

Auf jeder NGK-Zündkerzenverpackung findest du einen Hinweis zum Anzug.

Entweder eine Drehmomentangabe oder einen Drehwinkel, d.h. Kerze mit der Hand bis zum Dichtring anziehen, dann festziehen wie auf der Packung angegeben.
Stimmt die Angabe auf der Verpackung mit der Angabe im Werkstatthandbuch überein?
Bisherige Zweiräder seit 1982: Simson S50, Simson S51, MZ ES 250, MZ ETZ 250, Yamaha XJ900S 1998-2018 (112.000km), Kawasaki Versys 1000 (Bj. 2018), Gesamtkilometer jenseits der 200.000.

snap-on
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Re: Tank ankippen

#6 Beitrag von snap-on »

Das interessiert mich nicht.

Wer, wenn nicht NGK, sollte wissen wie diese Kerze in dieser Verpackung anzuziehen ist?


Theoretisch ist auch denkbar, dass NGK diese Angabe mal ändert, z.B. weil sich Kerzen gelockert haben.

Wo finde ich dann den aktuellen Wert, auf der Verpackung oder im WHB, das ich vor Jahren runtergeladen habe?


Kerzen sollte man nicht zu fest anziehen, laut dem Referenten von NGK - es gibt tatsächlich Zündkerzen-Fortbildungen - kann sich dann durch Verspannung des Metall-Keramik-Überganges der Wärmewert der Kerze ändern.

FranklinMV
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Re: Tank ankippen

#7 Beitrag von FranklinMV »

Danke erst mal für die Antworten.
Werde am Wochenende mal auf die NGK Verpackungen drauf schauen und berichten.
Mir ist aber auch klar geworden, warum die Werkstätten die Preise für den Service nehmen, die sie nehmen....auch wenn der ProfiMechaniker die Arbeiten schneller erledigt als der Hobbyschrauber, finde ich das das schon einen hoher Aufwand ist, für z.B. ein Luftfilter wechseln, die KV zu "entkleiden", ggf den Sprit abzulassen um den Tank dann hoch stellen zu können.
Warum konstruiert man so ein Moped...geht das nicht kunden / werkstattfreundlicher:?

Uwe_MY
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Re: Tank ankippen

#8 Beitrag von Uwe_MY »

FranklinMV hat geschrieben: 2. Dez 2025 08:05 Warum konstruiert man so ein Moped...geht das nicht kunden / werkstattfreundlicher:?
Weil jeder gerne den Tank oben haben möchte.

Und wenn man dann gerne noch ne Verkleidung hätte muß die halt bei Inspektionen wieder runter.

;)

snap-on
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Re: Tank ankippen

#9 Beitrag von snap-on »

Vor vielen Jahren haben wir eine Ovalkolben Honda NR750 verkauft.

Die Richtzeit für die 1000er Inspektion war um die 20 Stunden.

Der Kunde hat gesagt, nur ich dürfe die machen und danach hätte ich 100km Probefahrt frei.

Dann hat er sie mit 750km verkauft und sie ward nie mehr gesehen.... :-(


Bei Ducati 888 aus der Zeit hat man zum Ventile einstellen den Motor ausgebaut oder die Zylinderköpfe demontiert.

Zahnriemenwechsel alle 2 Jahre, unabhägig von der Kilometerleistung.

Bei Guzzis musste man die Ölwanne abnehmen, um den Ölfilter zu wechseln.

Manche, auch japanische, Motoren hatten damals noch Ventileinstellintervalle von 6000km.


Wer meint eine Kawasaki sei aufwendig zu warten soll froh sein, dass er keine RSV-Aprilia mit V4 hat.
Wenn da alle Ventile einzustellen sind, landet man schnell mal bei 10+ Stunden.....

Habe gerade eine MV auf der Hebebühne - da braucht man an die zwei Stunden, um die Batterie zu wechseln.
Freue mich sehr auf die grosse Inspektion und bin für jeden Vorschlag für Prokastrination dankbar!

Kawas sind also vergleichsweise recht wartungsfreundlich.

Aufwendig wird es nur bei den Kompressorschüsseln.
Alles was H2 heißt, wird bei Inspektionen nicht billig.

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blahwas
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Re: Tank ankippen

#10 Beitrag von blahwas »

Alternativ: Schläuche und Kabel vom Tank lösen und den Tank woanders unterbringen. Es tropft immer etwas aus Benzinschläuchen. Beim Zusammenbau peinlich darauf achten, alles richtig anzuschließen und nichts einzuklemmen.

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