Eine Gaswegbegrenzug wird eigentlich bei Drossel-Kits auf 48PS eingesetzt. Weniger Drehzahl gleich weniger PS.
Das Standgeräusch aber wird beispielweise bei 3.500U/min gemessen, wo die Motoren doch bis 10.000U/min drehen. Wenn die Gaswegbegrenzung die Drehzahl auf 9.000U/min limitieren würde, wäre das Bike bei 3.500U/min noch genauso laut wie vorher.
Was Magisches passiert da also?
Ein anderer Endschalldämpfer oder dB-Eater wäre doch eigentlich das Mittel der Wahl, oder?
Honda CB 1000 GT ab 2026
-
Tornanti
- Beiträge: 2547
- Registriert: 30. Mär 2017 19:49
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys 1000 GT
- Baujahr: 2018
- Farbe des Motorrads: rot
- zurückgelegte Kilometer: 52923
Re: Honda CB 1000 GT ab 2026
Bisherige Zweiräder seit 1982: Simson S50, Simson S51, MZ ES 250, MZ ETZ 250, Yamaha XJ900S 1998-2018 (112.000km), Kawasaki Versys 1000 (Bj. 2018), Gesamtkilometer jenseits der 200.000.
-
Uwe_MY
- Beiträge: 1993
- Registriert: 23. Aug 2010 08:40
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Ducati
- Wohnort: Zu Hause
Re: Honda CB 1000 GT ab 2026
Genau so ist es.
Einen anderen Endschalldämpfer und schon passt die Sache. OK man mag 2-3 PS verlieren, aber wenn dann statt 150 noch 147 übrig bleiben sollte das auch OK sein. Wer von uns würde das schon merken..
Das von Blahwas angeführte Beispiel zeigt ja wie es geht! DB-Eater rein und schon passt es.
Warum nicht gleich so.
Cheers
Uwe
- SiRoBo
- Beiträge: 931
- Registriert: 1. Mai 2017 00:02
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: 0,65er Knattersaki
- Baujahr: 2007
- Farbe des Motorrads: black is beautiful
- zurückgelegte Kilometer: 40000
- Wohnort: Stutengarten
Re: Honda CB 1000 GT ab 2026
Es wäre heutzutage davon auszugehen, dass das viel einfacher und auch technisch sinnvoller über Software steuerbar ist: Die Drosselklappen gehen bei jeder Drehzahl per Ride-by-Wire nur noch so weit auf, dass es bei den 48 PS bleibt. Vor allem hinsichtlich der Strömungsverluste wäre das ja ideal, wenn die Klappen in den möglichen Betriebspunkt trotz Drosselung ganz aufgehen und dann erst bei höheren Drehzahlen nicht mehr die volle Öffnung anafahren. Jetzt ist das zum einen gar nicht so viel, was man da raus holt (gedrosselte Motorräder sind schon lang nicht mehr so zugestopfte Säufer wie früher), zum Anderen muss man mit so einer Gaswegbegrenzung nur minimalinvasiv in ein fertig entwickeltes System eingreifen. Keine zweite Software, kein anderer Düsensatz, Ansauggummi oder ggf. noch andere Auspuffblenden. Nur ein einfach zu kontrollierender wie montierbarer Gasgriffanschlag.
Was bei fast allen Modellen dabei passiert: Die Nenndrehzahl für die reduzierte Maximalleistung geht runter. Was dann bei manchen passiert: Die Nenndrehzahl fällt unter die magische Grenze von 5000/min, wodurch das Standgeräusch bei 3/4 der Nenndrehzahl anstatt 1/2 Nenndrehzahl gemessen werden muss. Irgendeine Harley hat es dabei böse erwischt: Ohne Drossel bleibt sie im Bereich bis 95 dB und darf in Tirol überall fahren, die (Gasweg!!!) gedrosselte 48 PS Variante mit höherer Messdrehzahl als das Original reißt dadurch das Limit und muss draußen bleiben.
Achso… CB 1000 GT: Brauch ich nicht. Zu schwer, zu groß, zu viel Motorrad für mich. Ich brauche leichte, kurzreisefähige und um-die-Ecke-fetzige Moppets und kein Auto auf 2 Rädern. Und wenn, dann hole ich mir halt eine GS, das Stockholmsyndrom wird den Würgereiz mit der Zeit schon effektiv reduzieren, und so das Sexsymbol ist diese fette Hornisse jetzt auch nicht…
Die alte Hornet 900 mit Rundscheinwerfer und eigentlich nichts als die pure Fahrmaschine hatte mich mal angemacht, es wurde dann aber doch eine Speedy vor 13 Jahren.
Was bei fast allen Modellen dabei passiert: Die Nenndrehzahl für die reduzierte Maximalleistung geht runter. Was dann bei manchen passiert: Die Nenndrehzahl fällt unter die magische Grenze von 5000/min, wodurch das Standgeräusch bei 3/4 der Nenndrehzahl anstatt 1/2 Nenndrehzahl gemessen werden muss. Irgendeine Harley hat es dabei böse erwischt: Ohne Drossel bleibt sie im Bereich bis 95 dB und darf in Tirol überall fahren, die (Gasweg!!!) gedrosselte 48 PS Variante mit höherer Messdrehzahl als das Original reißt dadurch das Limit und muss draußen bleiben.
Achso… CB 1000 GT: Brauch ich nicht. Zu schwer, zu groß, zu viel Motorrad für mich. Ich brauche leichte, kurzreisefähige und um-die-Ecke-fetzige Moppets und kein Auto auf 2 Rädern. Und wenn, dann hole ich mir halt eine GS, das Stockholmsyndrom wird den Würgereiz mit der Zeit schon effektiv reduzieren, und so das Sexsymbol ist diese fette Hornisse jetzt auch nicht…
Die alte Hornet 900 mit Rundscheinwerfer und eigentlich nichts als die pure Fahrmaschine hatte mich mal angemacht, es wurde dann aber doch eine Speedy vor 13 Jahren.
Rock 'n' roll, ladies!
Simon
Crawallero 700, Knattersaki Versys ("No-Brainer"), Stimmgabel und ne Speedy
Simon
Crawallero 700, Knattersaki Versys ("No-Brainer"), Stimmgabel und ne Speedy
- TvH

- Beiträge: 409
- Registriert: 6. Nov 2019 18:28
- Geschlecht: männlich
- Land: Deutschland
- Motorrad: Versys1000
- Baujahr: 2017
- Farbe des Motorrads: lime green
- zurückgelegte Kilometer: 0
- Wohnort: Wolfsburg
Re: Honda CB 1000 GT ab 2026
Der Preis scheint mir im Vergleich zur Versys OK zu sein.
Der Gewichstvorteil ist ein Argument.
Für moch bleibt die Frage wie ich darauf sitze.
Der Gewichstvorteil ist ein Argument.
Für moch bleibt die Frage wie ich darauf sitze.
Bisherige Motorräder: Vespa PX200, Yamaha XJ650, XJ900, FJ1200, SR500, TR1,TDM850, TDM900, MZ ETZ250A, MZ Skorpion 660, Aprilia Tuareg, Aprilia RST1000, Suzuki DL1000 und VX800, BMW R1200RS, KV,
