Krise bei KTM

Allgemeine Themen ohne Bezug zur Versys bzw. zum Motorradfahren.
Hier könnt Ihr Euch über Gott und die Welt austauschen.
Antworten
Nachricht
Autor
Benutzeravatar
blahwas
Der schräge Admin
Beiträge: 15603
Registriert: 21. Feb 2011 22:03
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 Nr. 6
Baujahr: 2006
Farbe des Motorrads: blau
zurückgelegte Kilometer: 10000
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Krise bei KTM

#281 Beitrag von blahwas »

Kunden, Händler, Hersteller und Presse sind ja eigentlich alle zufrieden mit dem Status quo.

snap-on
Beiträge: 1342
Registriert: 22. Aug 2014 23:57
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650
Baujahr: 2008
zurückgelegte Kilometer: 0

Re: Krise bei KTM

#282 Beitrag von snap-on »

Warum muss etwas getan werden, damit das nicht noch mal vorkommt?

Wem schadet es denn?

Benutzeravatar
blahwas
Der schräge Admin
Beiträge: 15603
Registriert: 21. Feb 2011 22:03
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 Nr. 6
Baujahr: 2006
Farbe des Motorrads: blau
zurückgelegte Kilometer: 10000
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Krise bei KTM

#283 Beitrag von blahwas »

Es schadet z.B. anderen Herstellern straßenzulassungsfähiger Sportenduros, die nicht bescheißen, und deren Produkte für den Käufer dadurch weniger attraktiv sind.
Es schadet evtl. auch Käufern von Gebrauchtfahrzeugen, die mit der Thematik nicht vertraut sind.

Benutzeravatar
nexiagsi16v
Beiträge: 827
Registriert: 8. Apr 2017 20:50
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 2017
Baujahr: 2017
zurückgelegte Kilometer: 19900
Wohnort: Leipzig

Re: Krise bei KTM

#284 Beitrag von nexiagsi16v »

Uwe_MY hat geschrieben: 2. Jun 2026 08:40
nexiagsi16v hat geschrieben: 1. Jun 2026 19:37 ..
Der Kunde hat es gewollt und gewußt. Die Werkstatt hat ihm das geliefert was er wollte. Der Fahrer der KTM trägt hier die volle Konsequenzen. KTM und dem Händler hier Beihilfe in die Schuhe zu schieben, halte ich für übertrieben.
..
Mal ganz provokativ gefragt.

Wenn ein Junkie sein Heroin beim Dealer abholt. Dann ist nur der Junkie verantwortlich, der Dealer geht straffrei aus da er ja nur geliefert hat was der Kunde wollte?

:think:

Selbstverständlich liegt die Verantwortung in erster Linie beim Käufer. Ich bin aber durchaus der Meinung, daß sich ein Händler der den Umbau macht, wissend, daß damit die Betriebserlaubnis erlischt, sich schon Fragen stellen lassen muß.

Mir fällt in dem Zusammenhang mein alter Ducati Händler in Basel positiv ein. Er hatte ein großes Schild am Werkstatteingang hängen auf dem stand das diese Werkstatt kein Motorrad verläßt deren Reifenprofile unter dem vorgeschriebenen Limit sind. Und das hat Peter auch gnadenlos umgesetzt. Wenn einem das nicht gefallen hat dessen Motorrad wurde nicht angenommen.
Naja, Drogen sind allgemein Verboten und das zurecht. Daher befinden sich beide auf der falschen Seite des Erlaubten. Wettbewerbs-Kits für das Motorrad nur auf der Straße und nicht generell. Sprich, der Händler/Kunde darf sein Mopped damit ausrüsten, aber dann halt nur bei Rennveranstaltungen bewegen.
Tschau Norman :hello:

Benutzeravatar
nexiagsi16v
Beiträge: 827
Registriert: 8. Apr 2017 20:50
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 2017
Baujahr: 2017
zurückgelegte Kilometer: 19900
Wohnort: Leipzig

Re: Krise bei KTM

#285 Beitrag von nexiagsi16v »

*gelöscht*
Zuletzt geändert von nexiagsi16v am 3. Jun 2026 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
Tschau Norman :hello:

Benutzeravatar
nexiagsi16v
Beiträge: 827
Registriert: 8. Apr 2017 20:50
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 2017
Baujahr: 2017
zurückgelegte Kilometer: 19900
Wohnort: Leipzig

Re: Krise bei KTM

#286 Beitrag von nexiagsi16v »

blahwas hat geschrieben: 2. Jun 2026 09:40
nexiagsi16v hat geschrieben: 1. Jun 2026 19:37 Grundsätzlich sehe ich hier auch KTM zu unrecht am Pranger. Der Kunde hat es gewollt und gewußt. Die Werkstatt hat ihm das geliefert was er wollte. Der Fahrer der KTM trägt hier die volle Konsequenzen. KTM und dem Händler hier Beihilfe in die Schuhe zu schieben, halte ich für übertrieben. Es gab/gibt genug Tuner im Autobereich, die genau wie die Händler verfahren. Die werden aber auch nicht aufgehangen, weil sie sich das auch so schriftlich vom Kunden unterschreiben lassen.
Ja, naja, nicht so ganz. Porsche liefert den GT3 RS mit 525 PS in den Papieren und im Motor zum Händler. Fertig. Porsche liefert den GT3 RS nicht mit 151 PS im Motor und in den Papieren zum Händler, mit einem kostenlosen serienmäßigen Paket auf dem Rücksitz, zum Entdrosseln auf 525 PS und einem augenzwinkernden "Aber nicht einbauen, gell! ;)"-Zettel dazu, plus einem augenzwinkernden "Aber nicht auf der Straße fahren, gell! ;)"-Zettel für den Kunden.

Bzgl Rallye habe ich Zweifel, z.B. hier sehe ich wenig amtliche vordere Kennzeichen oder konforme Rückspiegel, dafür aber Scheinwerferaufbauten ohne Fußgängerschutz: https://www.rallye-magazin.de/drm/artik ... ngen-2026/ - aber das ist Haarspalterei und juckt wirklich niemand.

Grundsätzlich bin ich aber auch bei snap-on, dass das Problem nicht sonderlich relevant ist. Es hat bisher niemanden wirklich interessiert außer spezialisierte Motorradkontroll-Trupps der Polizei, und das wird vermutlich auch so bleiben. In der Presse ist das Thema schon wieder tot. Vermutlich wird KTM in den USA irgendeine Millionenstrafe zahlen und danach ungefähr genauso weitermachen, z.B. das Entdrosselungskit nicht mehr serienmäßig und kostenlos beilegen, sondern als Zubehör verkaufen.
Guck mal genauer hin, die haben vorne Miniaturkennzeichen dran. Meist oben auf der Stoßstange oder ganz unten, unter dem Ladeluftkühler. Hinten haben sie dann ein normales Kennreichen. Ja das ist nicht tüvig, aber halt nur für die Rennveranstaltung zugelassen, damit die Ladeluftkühler und allgemein die Kühler besser angeströmt werden können. Davon abgesehen, würden die auch oft fliegen gehen und dann müßte man sie sperren lassen etc.... Würden die auf eigener Achse fahren, müßten sie ein normales Kennzeichen montieren. Was ist an den Spiegel nicht tüvig? Mindestfläche ist wichtig und verstellbar und der Rest muss der Tüver dann absegnen. Scheinwerfer, okay, geb ich mich geschlagen. Wobei dir ja nicht regulär verbaut sind und ich glaube auch nur da zugelassen ist, wo es der Veranstalter als sinnvoll ansieht und entsprechend nur auf den Etappen zuläßt. Grundsätzlich gibt es sowas auch normal tüvig, haben ja die Offroader gerne verbaut. Nur dürfen dann maximal 4??? Leuchten gleichzeitig an sein. Aber grundsätzlich bekommt man sowas eingetragen. Hier https://www.tw-sportsoft.de/ADMV_Rallye ... BfeOad.jpg der Trabant RS 800 von einem ehemaligen Arbeitskollgen. Der hat sogar 4 verbaut und fährt damit ganz normal im Straßenverkehr. Manches bekommt man halt eingetragen, weil es damals legal war.

Das mit dem Zwinker steht nicht auf dem Zettel. Also wo willst du rechtlich den Hersteller da angreifen? Porsche legt halt einen Prospekt von Manthey ins Handschuhfach, womit man den GT3 RS auf Slicks stellen und mit Aero ohne TÜV ausrüsten kann. Und da steht auch drin, dass das und das Teil nur im Rennsport eingesetzt werden darf.
Tschau Norman :hello:

snap-on
Beiträge: 1342
Registriert: 22. Aug 2014 23:57
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650
Baujahr: 2008
zurückgelegte Kilometer: 0

Re: Krise bei KTM

#287 Beitrag von snap-on »

Welcher Käufer einer Sportenduro kennt sich mit der Thematik denn nicht aus?

Welcher Hersteller "bescheißt"?

Das Fahrzeug wird mit zulassungsfähigen Leistungs-, Geräusch- und Abgaswerten angeboten und an die Händler geliefert.

Wer will, kann es entdrosseln lassen. Was ist daran Beschiss?

Übrigens, wer sich einen Youngtimer aus den 90ern kauft, kann auch an ein Motorrad geraten, dass mit 100PS angeboten und dann entdrosselt wurde.

Wer ein etwas älteres 34PS-Motorrad kauft, kann an eines geraten, bei dem jemand Gasanschlag oder Drosselblenden ausgebaut hat.

Jedes drosselbare Fahrzeug, das sind bis zur Einführung der 50%-Regel praktisch fast alle, kann ohne Eintrag entdrosselt sein. Und nu?


By the way, wenn es so ein Problem ist, dass da KTMs mit nicht der ABE entsprechenden Leistungs-, Geräusch- und Abgaswerten unterwegs sind, dann machen wir am besten auch ein Versysforumsfass auf:

Jede Versys mit K&N-Filter ist genauso illegal. Wieviele werden wohl so gebraucht weiterverkauft?

Sollte man Händler teeren und federn, die solch Teufelszeug auf Kundenwunsch einbauen?

Illegal sind natürlich auch ein Power-Commander, ein CO-Dummy und selbst für die Verstellung des Drosselklappenpotis gibt es von Kawasaki Japan keine Freigabe, der ist in Werkseinstellung zu fahren.

Wenn ich als erfahrener Schrauber noch ein Skandälchen anfügen darf: Sind für eine 50er sehr viele Übermaßkolben lieferbar und nach dem 4 Fresser ein Übermaß von 1,00mm drin, kann es sein, dass das Ding 51cc hat und somit kein Kleinkraftrad mehr ist, sondern ein Leichtkraftrad, da geht es dann auch gleich um die passende Fahrerlaubnis.

Ich hänge die Schrauberei an den Nagel und werde Investigativjournalist, Spezialgebiet irrelevante Skandälchen für Erbsenzähler-Fachzeitschriften.

Benutzeravatar
blahwas
Der schräge Admin
Beiträge: 15603
Registriert: 21. Feb 2011 22:03
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 Nr. 6
Baujahr: 2006
Farbe des Motorrads: blau
zurückgelegte Kilometer: 10000
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Krise bei KTM

#288 Beitrag von blahwas »

Wenn du im Versysforum jemanden findest, der auf das dreifache der eingetragenen Motorleistung kommt, sag bitte Bescheid.

snap-on
Beiträge: 1342
Registriert: 22. Aug 2014 23:57
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650
Baujahr: 2008
zurückgelegte Kilometer: 0

Re: Krise bei KTM

#289 Beitrag von snap-on »

Rein rechtlich ist es ziemlich wurscht, ob Du die dreifache Leistung hast oder nur verschlechtertes Abgasverhalten durch eine der genannten Modifikationen. Sofern die passende Fahrerlaubnis vorhanden ist.
Illegal ist illegal. Es gibt keine nur halb erloschene ABE.

Es gibt da keine Rosinenpickerei.

Und ja, eine - was früher möglich war - auf 48PS gedrosselte Versys 1000 ohne Drossel zu fahren, ist nicht sooo weit weg vom Faktor drei. Gab es für die ersten noch 34PS Sätze? Dann wäre das mehr als die dreifache Leistung.
Den Gasanschlag bei einer 34PS 650er ausbauen verdoppelt die Leistung.

Wenn ein Händler oder Privatmann das macht, ist das nicht wirklich weniger schlimm als das, was der KTM-Händler da macht.

Die Fireblade unseres Lehrlings hatte damals 128 statt der eingetragenen 27PS - da sieht man mal, was für Weicheier die KTMler sind. Faktor drei, pfffff.

Benutzeravatar
blahwas
Der schräge Admin
Beiträge: 15603
Registriert: 21. Feb 2011 22:03
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 Nr. 6
Baujahr: 2006
Farbe des Motorrads: blau
zurückgelegte Kilometer: 10000
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Krise bei KTM

#290 Beitrag von blahwas »

Die offenen Fahrzeuge haben aber damals schon die Zulassungsbestimmungen erfüllt, und die wurden auch darauf hin entwickelt. Die Fireblade wurde ja nicht mit 27 PS ausgeliefert, weil sie offen zu laut/schmutzig wäre.

snap-on
Beiträge: 1342
Registriert: 22. Aug 2014 23:57
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650
Baujahr: 2008
zurückgelegte Kilometer: 0

Re: Krise bei KTM

#291 Beitrag von snap-on »

BMW hat zugegeben, bei den legalen Motorrädern in Sachen Lautstärke "übertrieben" zu haben, Ducati ist teilweise jenseits von gut und böse, Aprilia auch.

Ein Freund von mir, der beim TÜV ist, hat mal gesagt, er beanstandet in Sachen Lautstärke gar nichts mehr, weil die Kisten immer lauter werden - legal.

DAS ist ein Problem für uns alle.

Nicht paar Wettbewerbsenduros, die mit zuviel Leistung drei km auf der Stasse fahren.

Sollte ich meine Aspes Yuma mal fertig machen, werde ich einen anderen Auspuff adaptieren, denn die ist "legal" so laut, dass es schon 1978 von italienischen(!) Fachzeitschriften beanstandet wurde.

Augenmaß ist gefragt, nicht Paragraphenreiterei.

KTM hat das bei Bikes für den Gebrauch auf der Strasse, da wo es Leute nerven kann, in Sachen Krach deutlich mehr als BMW und Ducati.

Und nochmal, rein rechtlich ist es wurscht, ob die Fireblade entdrosselt wurde, oder die KTM, oder die Versys einen K&N-Filter oder einen CO2-Dummy hat.

Bei einem Wettbewerbsmotorrad mit Abgaswerten zu argumentieren, ist sowieso absurd.

Bei solchen Kisten gibt man Betriebsstunden an, nicht Kilometer.

99 Betriebsstunden in der Kiesgrube sind also kein Problem und erlaubt, eine Stunde auf der Strasse unmittelbar daneben aber schon, weil ein Umweltfrevel? Das ist der pure Nonsens.

Benutzeravatar
nexiagsi16v
Beiträge: 827
Registriert: 8. Apr 2017 20:50
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 2017
Baujahr: 2017
zurückgelegte Kilometer: 19900
Wohnort: Leipzig

Re: Krise bei KTM

#292 Beitrag von nexiagsi16v »

In den Artikeln wurde der Eindruck erweckt, das KTM den Kunden bereits Bikes verkauft hat, die nicht den Papieren entsprachen. Am Ende hat der Kunde das aber auf Wunsch vom Händler umbauen lassen. Dabei auch unterschrieben, das er es nicht im Straßenverkehr bewegt. Solche Umbaukits bieten fast alle Hersteller im Autobereich für ihre Fahrzeuge an, die auch einen GT3 oder GT4 Ablege haben. Sind das jetzt auch Hersteller die man abmahnen müßte?

Aber wir entfernen uns vom Thema. Ob hier KTM einen auf den Deckel bekommt, werden Gerichte entscheiden müssen. Wie gesagt, ich sehe hier in erster Linie den Kunden in der Verantwortung.
Tschau Norman :hello:

Benutzeravatar
blahwas
Der schräge Admin
Beiträge: 15603
Registriert: 21. Feb 2011 22:03
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 Nr. 6
Baujahr: 2006
Farbe des Motorrads: blau
zurückgelegte Kilometer: 10000
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Krise bei KTM

#293 Beitrag von blahwas »

nexiagsi16v hat geschrieben: 4. Jun 2026 14:43 In den Artikeln wurde der Eindruck erweckt, das KTM den Kunden bereits Bikes verkauft hat, die nicht den Papieren entsprachen. Am Ende hat der Kunde das aber auf Wunsch vom Händler umbauen lassen. Dabei auch unterschrieben, das er es nicht im Straßenverkehr bewegt. Solche Umbaukits bieten fast alle Hersteller im Autobereich für ihre Fahrzeuge an, die auch einen GT3 oder GT4 Ablege haben. Sind das jetzt auch Hersteller die man abmahnen müßte?
Liefern die anderen Hersteller das Umbaukit automatisch, ungefragt und kostenlos mit?

Um weiteres Schattenboxen zu vermeiden: Ich habe keine Ahnung ob und wen man jetzt abmahnen sollte.

Benutzeravatar
nexiagsi16v
Beiträge: 827
Registriert: 8. Apr 2017 20:50
Geschlecht: männlich
Land: Deutschland
Motorrad: Versys 650 2017
Baujahr: 2017
zurückgelegte Kilometer: 19900
Wohnort: Leipzig

Re: Krise bei KTM

#294 Beitrag von nexiagsi16v »

Naja, wir reden bei den Autos von deutlich 5-stelligen Summen, da wird das Kit also nicht inklusive sein. Für einen Cayman dürfte es ab 30.000€ los gehen.
Das Entdrosselkit kostet 150-250€ für den Endverbraucher? Also 30 bis 50€ für KTM, wenn überhaupt? Also ist sowas auch eine Preisfrage.
Für mein Fahrzeug gibt es im Zubehört Endschalldämpfer mit Klappe und das Anschlusskabel wird mitgeliefert. Die Entscheidung liegt am Ende beim Kunden, ob er die Klappe anschließt. Schließt er sie an, verliert der ESD die Zulassung. Es gibt von meinem Fahrzeugmodell auch Varianten, wo die serienmäßig eine Klappe haben. Dort richtig angeschlossen, wäre die Anlage mit aktivierter Klappe legal.
Fahrradhändler verkaufen Fahrräder ohne Licht, nur mit Rücktritt und ohne Klingel usw....alles wichtiges Zeug für die STVZO. Der Kunde muss entscheiden, ob er nur in seinem Garten Fahrrad fährt oder auch davor. Man kann das Thema in viele Bereich übertragen und überall ist es dem Kunden überlassen.
Tschau Norman :hello:

Antworten

Zurück zu „Quassel-Ecke“